Einfach Einfach Einfach

Kinderleichter Mesh WLAN Setup in 5 Minuten

Als IT Spezialist teste ich ab und zu gerne ein neues technisches „Spielzeug“. Dabei merke ich schnell ob mich ein Konzept überzeugt oder ob mehr Geld für Marketing als für Produktentwicklung ausgegeben wurde. Manchmal leuchtet eine Idee sofort ein und man fragt sich wieso niemand früher darauf gekommen ist. Die wasserdichte Tastatur von Logitech, die man im Geschirrspüler reinigen kann: Genial! Warum es das Produkt heute nicht mehr zu kaufen gibt, bleibt mir ein Rätsel. Vermutlich weil man dann nie wieder eine andere Tastatur kaufen muss?

Viren weg, dank abwaschbarer Tastatur!

Gähnend langweilig finde ich persönlich alle Tests bei denen Kennzahlen verglichen werden. War jetzt die neue Solid State Disk im Lese/Schreibtest ein paar Millisekunden schneller als der Konkurrent? Ok, sicher braucht es solche Vergleiche auch aber spannend ist das nicht wirklich.

Gerade bei PCs und Peripherie-Geräten gibt es doch heute eine riesige Fülle von Anbietern, deren Produkte kaum mehr zu unterscheiden sind. Würde ich für einen Tag den Hut eines Produkt-Entwicklers aufsetzen, dann wären meine Fragen: „Was ist der Mehrwert für den Käufer? Was unterscheidet mich von der Masse? Warum soll ich A kaufen und nicht B?“

So viele Anbieter, doch was kaufe ich?

Und die wichtigste Frage nach dem Kauf ist sicher: Würde ich das Produkt wieder kaufen? Würde ich es einem Bekannten oder Familienmitglied empfehlen?

In letzter Zeit habe ich mich aus verschiedenen Gründen mit dem Thema „Mesh WLAN“ auseinander gesetzt. Also die Möglichkeit WLAN in die hinterste Ecke des Hauses oder der Wohnung zu bringen und zwar so, dass man mehrere Access Points an verschiedenen strategischen Orten verteilt um keine „Funklöcher“ enstehen zu lassen. Zwar kann man heute mehr oder weniger überall ins Internet indem man sein eigenes Handy zum Hotspot macht. Aber zu Hause möchte dann doch eine stabile, schnelle und permanente Verbindung. Mit 5G Mobilfunk wird das vermutlich in ein paar Jahren kein Thema mehr sein. Aber Mesh WLAN sind heute klar ein Bedürfnis, was man an der Vielzahl der Anbieter in diesem Bereich sieht.

WLAN endlich im ganzen Haus, dank WLAN Mesh Netzwerken

Heute ist ja jeder ein kleiner IT Spezialist. Zumindest so lange bis er oder sie dann mit starrem Blick und kopfkratzend vor dem neuem WLAN Repeater steht und sich fragt warum es nicht so einfach ist, wie es in der Werbung gezeigt wurde. Es gibt eben wie überall ein paar Dinge zu beachten damit es ‚einfach funktioniert‘. Das bringt mich nun zu meinen aktuellen und nicht repräsentativen Produkt-Test. Das WLAN Mesh Netzwerk von PLUME ist wirklich einfach und kann von jedem in ca. 5 bis 10 Minuten in Betrieb genommen werden.

WLAN Setup Zeit: 5 bis 10 Minuten
  • PLUME Pod 1 wird mit LAN Kabel an den Router angeschlossen und in die Steckdose gesteckt
  • PLUME Pod 2,3,4,5…. (und so weiter) werden strategisch in der Wohnung, bzw. im Gebäude verteilt.
  • Mit der mitgelieferten App wird das WLAN benannt und ein Passwort gesetzt
  • Verbinden und fertig

PLUME (zu deutsch Feder) ist:

  • EINFACH aufzusetzen
  • EINFACH zu nutzen
  • EINFACH zu erweitern
PLUME bedeutet Feder. Federleicht ist auch der Setup von PLUME WLAN

Nun hatte ich vorgängig verschiedene Tests zu Plume gelesen in Fachpublikationen und dabei gab’s natürlich verschiedene kritische Stimmen. So wurde zum Beispiel angekreidet, dass die Reichweite der einzelnen Pods nicht so gross ist. Oder, dass man ein Cloud Konto benötigt und dadurch Informationen über das Surfverhalten an Plume gelangen.

Trotzdem hat mich das Produkt restlos überzeugt. Weil es wirklich so einfach im Setup und Betrieb ist. Und weil ich auch nachträglich über die App noch jederzeit den Status überprüfen kann. Mit jedem Handy von überall und jederzeit. Eine Erweiterung ist ebenfalls kinderleicht: Weiteren Pod kaufen, einstecken, in App andocken und fertig. Plume ist selbstlernend und erkennt den neuen Pod in kürzester Zeit.

Alle Pods im Ueberblick, PLUME App sei dank

Bei Plume stimmen alle Details. Zum Beispiel kann man den einzelnen Pods Namen geben, indem man sich mit dem Handy dem Pod nähert. Der Pod wird erkannt und man gibt am Handy den neuen Namen ein! Das ist echte Benutzerfreundlichkeit. Die Entwickler haben sich wirklich etwas überlegt und nicht einfach eine pseudo-einfache Web-Oberfläche gebastelt, wie es andere Hersteller so gerne tun.

So genug der Lobhudelei… Ich muss jetzt nach diesem längeren Artikel wieder mal meine Logitech Tastatur unter den Wasserhahn legen. Für grössere Büro-Umgebungen mit professionellen Ansprüchen gibt es übrigens auch noch Unify Ubiquity, aber dazu später mehr.

Veröffentlicht von Click Coach - Approach the Coach

I’ve been working in IT for over 20 years, mainly within the Microsoft world. Over the years, I’ve come across the same questions and problems again and again. On my blog, I share tips and tricks on all kinds of IT topics. It’s not meant for IT pros — but they’re welcome to read along too! 😊

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